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Baubeschreibung
Bauvorhaben: Neubau eines Mehrfamilienwohnhauses
mit Tiefgarage
Grüntenstraße, 87545 Burgberg
Bauherr: Kopp Wohnbau GmbH
Speichackerstraße 14
87561 Oberstdorf
Baumeisterarbeiten
Die Stahlbetonbodenplatte im Wohnhausbereich wird nach statischen Erfordernissen ausgeführt. Falls kein kiesiger Untergrund vorhanden ist, wird eine Rollkiesschicht als Filterschicht unter der Bodenplatte ausgeführt. Die Fundament-Erder werden nach VDE-Vorschriften in die Bodenplatte und die Stahlbetonwände eingebaut. Im Tiefgaragenbereich wird der Bodenbelag mit wasserdichtem Stahlbeton mit geglätteter Oberfläche ausgeführt. Die Stahlbetonwände in der Tiefgarage werden auf Streifenbetonfundamenten gegründet.
Die Stahlbetonkellerwände werden in wasserdichtem Beton ausgeführt. Die Stahlbetonaußenwände werden in beheizten Bereichen mit einer 8 cm starken Roofmate-Dämmung versehen. Die erdberührenden Bereiche erhalten einen Schwarzanstrich und eine Sickerplatte (Jomaplatte) gegen Erdfeuchte. Die Kellerinnenwände werden nach statischen Angaben in Ziegelmauerwerk oder Stahlbeton hergestellt.
In den Wohngeschossen werden die Außenwände der Wohnungen aus 30 cm starken porosierten Porotonplanziegeln mit 6 cm Hartschaumdämmung nach statischen Erfordernissen. Die Wohnungstrennwände werden in 24 cm starken Schallschutzziegeln, wo statisch erforderlich, in Stahlbeton, erstellt. Die sonstigen Innenwände werden in Hochlochziegel ausgeführt.
Die Geschossdecken werden nach statischen Erfordernissen als Stahlbetonmassivdecken, (Filigrandecken) mind. 20 cm stark, oder als Ortbetondecken hergestellt. Die Balkone werden thermisch getrennt, als Fertigteil, eingebaut. Sämtliche Geschosstreppen werden schallentkoppelt als Stahlbetonmassivtreppen ausgeführt.
Dämmung der Tiefgaragendecke mit 8 cm Tektalandämmung
Alle zur Entwässerung notwendigen Grundleitungen werden in KG-Rohren in Nenngröße nach DIN hergestellt.
Zimmerer- und Dachdeckerarbeiten
Die Dachkonstruktion wird als Satteldach mit sichtbarem Holzpfettendachstuhl errichtet. Die Holzqualität ist Nadelholz kerngetrennt. Die Stärke der Pfetten und Sparren erfolgt nach statischen Erfordernissen. Die Holzpfetten und Kehlbalken werden aus Leimholz hergestellt.
Sämtliche sichtbaren Holzteile des Dachstuhls werden gehobelt. Gemäß den Außenansichten wird die Fassade mit einem waagrechten Holzschirm mit 6 cm Dämmung verkleidet. Die Wärmedämmung wird nach Wärmeschutzverordnung als Aufdachdämmung ( 16 cm Hartschaumdämmung mit Alukaschierung) aufgebracht. Die Holzbalkone werden auf einer verzinkten Stahlkonstuktion gemäß den Ansichten angebracht. Die Dacheindeckung erfolgt mit Betondachziegeln.
Spenglerarbeiten
Die Spenglerarbeiten mit Dachrinnen, Traufblechen, Wandanschlußblechen und sonstigen erfoderlichen Verblechungen werden in 0,6 mm starkem Titanzinkblech ausgeführt. Die Standrohre, als Übergang der Regenrohre in die KG-Rohre, werden in braunen PU-Kunststoffrohren ausgeführt. Im Bereich der Balkontüren in allen Geschossen wird ein Türanschlußblech eingebaut.
Fensterarbeiten
Die Fenster und Balkontüren in den Wohnungen werden in weißen Kunststofffenstern ausgeführt. Es wird eine Wärmeschutzverglasung eingebaut. Die Sprossen werden zwischen das Glas eingebaut. Alle Fensteraußenbleche werden als weiße pulverbeschichtete Aluminiumfensterbleche ausgeführt. Innen kommen Marmorfensterbänke zur Ausführung. Die Kellerfenster werden als wärmeschutzverglaste Kunststofffenster ausgeführt. Im Erd-, Ober- und Dachgeschoss werden Lamellenstoren eingebaut.
Elektroinstallation
Die Elektroinstallation erfolgt nach den Vorschriften des AKW Sonthofen ( Stromlieferant ) und nach den VDE Vorschriften. Die Zählerschränke sind im Kellergeschoss eingebaut. Alle Leitungen werden in Leerrohren unter Putz verlegt. Sämtliche Schalter und Steckdosen werden in einem Standartschalterprogramm ausgeführt. Pro Wohnung wird ein separater Sicherungskasten in der Diele oder Abstellraum installiert.
Ausführung in den Wohngeschossen:
Wohnzimmer: 1 Deckendose für Deckenlampen, 2 Doppelsteckdosen, 2 Einzelsteckdosen, Antennenanschluss, Telefonleerrohr mit Dose.
Essplatz: 1 Deckendose für Deckenlampe, 1 Doppelsteckdose, 1 Einzelsteckdose,
Küche: 1 Steckdose mit Herdanschluß mit sep. Stromkreis, 1 Steckdose für Dunstabzug, 1 Steckdose für Spülmaschine, 1 Wandlampenanschluss
im Arbeitsbereich, 1 Deckendose für Deckenlampe, 2 Doppelsteckdosen, 2 Einzelsteckdosen
Bad: 1 Deckendose für Deckenlampe, 2 Wandlampenanschlüsse, 2 Doppel-
steckdosen im Bereich der Doppel- Waschtische, 1 Wandlampenanschluss und
1 Doppelsteckdose im Bereich eines Einzelwaschtisches. 1 Festanschluß für elektrischen Handtuchheizkörper
WC: 1 Deckendose für Deckenlampe, 1 Wandlampenanschluss, 1 Einzelsteckdose unter dem Lichtschalter
Schlafzimmer: 1 Deckendose für Deckenlampe, 2 Doppelsteckdosen,
2 Einzelsteckdosen, Antennenleerrohr mit Dose, Telefonleerrohr mit Dose,
2 Wandlampendosen über den Nachttischen
Kinderzimmer: 1 Deckendose für Deckenlampe, 2 Doppelsteckdosen,
1 Einzelsteckdose, Telefonleerrohr mit Dose, Antennenleerrohr mit Dose,
1 Wandlampendose über dem Bett
Flur und Diele: 2 Deckendosen für Deckenlampen mit Ausschaltung mit Serienschaltung, 2 Einzelsteckdosen, Türsprechanlage mit Türöffner, Telefondose,
Abstellraum: 1 Deckendose für Deckenlampe, 1 Einzelsteckdose
Dachabseiten: 1 Wandlampenanschluss, 1 Einzelsteckdose
Balkone/Terrassen: 1 Wandlampenanschluss bei größeren Balkonen
2 Wandlampenanschlüsse, 1 Steckdose von innen schaltbar
Treppenhaus: Je Geschoss zwei Deckenlampen mit automatischer Ausschaltung, Klingelknopf bei jeder Hauseingangstüre, Tastschalter in ausreichender Anzahl mit Zeitschaltung einstellbar. Tiefgarage - Sockelgeschoss und Treppenhaus SG - DG getrennt
Außenbeleuchtung:
Tiefgarage: Feuchtraumleuchtstofflampe und Bewegungsmelder
Heizungsanlage
Gasbefeuerte Warmwasser-Zentralheizung mit allen erforderlichen Sicherheitseinrichtungen. Witterungsabhängige Außentemperaturfühlerregelung. Entsprechend der Heizungsanlagenverordnung werden alle im Kellergeschoss freiliegenden Leitungen wärmegedämmt und mit einem Oberflächenschutz versehen.
Im Treppenhaus des Tiefgaragengeschosses wird ein Heizkörper angebracht.
In allen Räumen Fußbodenheizung mit Raumthermostaten bis auf die innenliegenden WC und Abstellräume. (SG, EG, OG, DG)
Im Sockelgeschoss in der Waschküche wird ein Heizkörper angebracht.
Die Warmwasserversorgung erfolgt über Edelstahlrohre aus einem zentralen Warmwasserspeicher (ca. 500 l).
Lüftungsinstallation
Alle innenliegenden Bäder und WC werden mit einer Entlüftungsanlage nach DIN 18017 Teil 3 als Sammelschachtanlage mit Einzellüftungsgeräten ausgestattet. Küchenabluft EG und OG seitlich über Außenwand, im Dachgeschoss und bei innenliegenden Küchen über Dach .
Sanitärinstallation
Warm- und Kaltwasser in Edelstahlrohrleitungen, zentrale Warmwasserversorgung im Heizraum, sämtliche Sanitäreinrichtungsgegenstände werden weiß ausgeführt, alle Ausstattungsteile werden in verchromter Ausführung montiert. Die Ausführung und die Anzahl der Einrichtungsgegenstände erfolgt laut dem Kaufvertrag beiliegendem Plan.
In der Küche werden die erforderlichen Warm- und Kaltwasserleitungen mit einem Eckventil sowie einem Ablauf installiert.
Für jede Wohnung im EG und SG werden je ein Gartenwasser Anschluß im Terrassenbereich installiert.
Verputzarbeiten
Der Außenputz wird auf die 6 cm Hartschaumdämmung eine Gewebespachtelung ausgeführt.
Darauf wird ein Putz mit Oberflächenstruktur ausgeführt.
Im Keller werden sämtliche Mauerwerkswände verputzt. Im Treppenhaus Rauhputz.
In allen Wohnungen wird der Innenputz als einlagiger Maschinenputz ausgeführt.
In den Nassräumen wird ein Feuchtraumputz als Fliesengrund eingebaut.
Estricharbeiten
In den Wohnungen wird ein schwimmend verlegter Heizestrich nach Angaben des Installateurs auf Wärme- und Trittschalldämmung verlegt. In sämtlichen Kellerräumen wird ein Nutzestrich auf Trennlage verlegt. Beheizbare Kellerräume und die mit Natursteinbelag
verlegte Kellerflure werden zur Bodenplatte hin mit einer Abklebung versehen.
Die Dachabseiten werden mit einem schwimmenden Zementestrich auf Wärme- und Trittschallisolierung ausgestattet.
Fliesenarbeiten
Für Wand- und Bodenfliesen wird ein Materialpreis von 20,00 € einschließlich MWST veranschlagt.
Im Bad wird Wandhoch gefliest, die separaten WC´s werden Brüstungshoch (1,20 m) gefliest. Die Bäder im Dachgeschoss werden Türhoch gefliest. Zwischen Fußbodenfliesen und Wandfliesen wird eine dauerelastische Fuge, als Wartungsfuge, ausgeführt.
In der Küche wird die Installationswand mit einem Fliesenschild von ca. 70 cm gefliest.
Die Balkone werden mit Klinkerbelag, inclusive Sockel und Schenkelplatte versehen. Dauerelastische Fuge zwischen Bodenbelag und Sockel.
Natursteinarbeiten
Eingangspodest in Naturstein mit trittsicherer Oberfläche.
Ein großzügig bemessener Abtrittrost wird in den Belag im Eingangstürbereich
eingebaut.
Treppenhausbelag Naturstein komplett von der Schleuse bis ins Dachgeschoss
Bodenbeläge
In den Wohnzimmern, Kinderzimmern und -Schlafzimmern wird Parkett verlegt, Sockelleisten aus Holz. Fliesen für die Küchen Bäder, WC, Abstellräume und Dielen. Der Materialpreise für Parkett ist 40,00 € Preise je incl. MWST
Kellerräume Estrich mit Farbanstrich
Malerarbeiten
Die Wände und Decken in den Kellerräumen werden mit einer wischfesten Innendispersionsfarbe 2- lagig weiß gestrichen.
Die Wände werden mit einer wischfesten Innendispersionsfarbe weiß gestrichen.
Die Decken werden mit Steichputz versehen und gestrichen.
Der sichtbare Dachstuhl wird im Innenbereich mit einem farblosen Lasuranstrich versehen.
Sämtliche außen liegenden Holzteile werden ebenfalls mit einem zweifachen Holzlasuranstrich versehen.
Türen
Innentüren als Röhrenspantüren mit Echtholzfunier in Ahorn mit dreiseitig
umlaufender Gummidichtung.
Dachabseitentüren mit Echtholzfunier in Ahorn mit dreiseitiger umlaufender
Gummidichtung.
Lichtausschnitt mit Ornament- oder Klarglas mit Sprossen im Wohnzimmer und Küchenbereich.
Die Kellertüren werden mit Holzzargen mit weißen Türblättern bzw. Stahltüren einschließlich Schloss und Drücker ausgestattet. Stahltüren laut Brandschutz mit Türschließern im Bereich Heizung und Schleusen.
Hauseingangstüre als Hartholzkonstruktion mit Wärmeschutzverglasung mit Obertürschließer. Verglasung als Sicherheitsglas mit Sprossen.
Außenanlage
Terrassen mit großflächigem Betonsteinbelag auf Splittschicht.
Hofeinfahrt und Stellplätze mit Betonsteinbelag auf Splittschicht. (D= 8 cm)
Eingangsweg in Betonsteinbelag vom Hof abgesetzt
Eingangspodest mit Natursteinbelag und trittsicherer Oberfläche
Briefkastenanlage
Humusierung der Gartenfläche in ausreichender Stärke.
Tiefgarage
Die Tiefgaragen - Stellplätze 6 – 13 werden mit Boxen von einander abgetrennt und
mit abschließbaren Toren versehen.
Das Tiefgaragentor im Einfahrtsbereich erhält eine Fluchttüre.
Aufzugsanlage
Getriebeloser Seil oder Gurtaufzug in Rollstuhltauglicher Ausführung vom TG – DG.
Die in den Plänen eingezeichneten Gegenstände sind Architektenvorschläge. In jedem Fall hat die Baubeschreibung Vorrang.
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